Palais Löwenfeld & Hofmann

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Das im 19. Jahrhundert errichtete Palais Löwenfeld & Hofmann war Teil eines Ensembles von Industrieanlagen in der damals bedeutenden Linzer Textilindustrie. Nach jahrzehntelangem Leerstand wurde das Gebäude von Grund auf saniert und einer neuen Nutzung zugeführt.

Besonderes Augenmerk wurde bei diesem zur Gänze unter Denkmalschutz stehenden Gebäude auf die fachgerechte Restaurierung, Ergänzung und Wiederherstellung der für den Historismus spezifischen Bauteile gelegt, um die ehemalige Pracht dieses heute als repräsentativen Wohn- und Bürositz genutzten Palais, wieder erlebbar zu machen.

Die Orientierung der meisten Wohnungen und Büros erfolgt in Richtung des benachbarten Park, welcher neben der allgemeinen Großzügigkeit der Anlage und der Wiederherstellung alter Schönheit zum Wohlfühlen der Nutzer beiträgt.

Die besondere Herausforderung bestand darin, ein durch Nichtbenützung, Hausschwamm und Vandalismus über Jahrzehnte äußerst devastiertes Bauwerk zu restaurieren. Mit Materialien und Handwerkstechniken aus der Entstehungszeit wurden bauliche Elemente mittels Schieferdeckung, Schablonenmalerei, Sandgussformen für Geländersteher oder Holzimitationsmalerei akkurat wiederhergestellt. In Kooperation mit lokalen Handwerksbetrieben wurden Lehrlinge eigens ausgebildet und damit Wissen für Jahrzehnte gesichert.

Zugleich wurde ein städtebaulicher Akzent gesetzt, der über den Bauplatz hinaus eine massive Aufwertung des Stadtteils mit sich brachte.

Presseartikel:
Kurier
FIABCI Prix d’Excellence Austria 2018

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