Das Baujuwel des Historismus erwacht aus seinem Dornröschenschlaf

Über dem älteren Baukern der sogenannten Jauckermühle ließ die Unternehmerfamilie Löwenfeld & Hofmann Anfang des 19. Jh. ein den Repräsentationsansprüchen des frühindustriellen Zeitalters angemessenes Wohnhaus errichten: Das uns heute bekannte Palais Löwenfeld im Linzer Stadtteil Kleinmünchen.

Bereits im Jahr 1824 erstellten franziskanischen Kataster ist die weitläufige Anlage eingetragen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kam der südliche Trakt mir seiner charakteristischen Arkadenreihe dazu und das Hauptgebäude an der Dauphinestraße 9 wurde mit seinen reich gestalteten Fassaden und den bunten Ornamentmalereien in den Stiegenhäusern und Haupträumen zu einem prunkvollen Wohnsitz umgebaut.

Das Palais Löwenfeld unter Denkmalschutz

Der Gebäudekomplex wird unter begleitender Aufsicht des Bundesdenkmalamts restauriert und generalsaniert. Die großen, repräsentativen Räume des Herrenhauses werden für eine Büronutzung adaptiert. Für die ruhigeren, gartenseitigen Gebäudeteile ist eine Nutzung für Wohnzwecke geplant.

Derzeit werden aufgrund der Gutachten von Sonderfachleuten die Kostenermittlungsgrundlagen erstellt. Zu den für die Restaurierung untersuchten Bauteilen gehören die historischen Dachstühle, die Kastenfenster und Füllungstüren, die Wand- und Deckenmalereien, die Kunstspenglerarbeiten und die Erneuerung der Schieferdeckung.

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