Aufstockung LIWEST
Gegenüber des Urnenhains Urfahr soll für die LIWEST eine Erweiterung des bestehenden Firmenstandortes entstehen. Von der Autobahn A7 aus Linz kommend, wird das derzeit aus dem Jahre 1994 errichtet Bürogebäude modernisiert und aufgestockt.

In der unmittelbaren Nachbarschaft des Planungsareals wurden in den letzten Jahren sehr viele neue Projekte realisiert und dadurch stark von Bürobau geprägt. Als neuer markanter Punkt der viel befahrenden Verkehrsachse wird für die LIWEST genügend Platz entstehen um in den kommenden Jahren ausreichend Bürofläche für ihren Hauptstandort zur Verfügung zu haben.

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Als Produkt einer Machbarkeitsstudie und in Abstimmung mit dem Magistrat wurde die maximal zulässige Aufstockung entwickelt.
Grundgedanke des Entwurfes war es den Bestand möglichst behutsam um ein Vollgeschoss und ein zurückgesetztes Geschoss zu erweitern. Der Vollwärmeschutz der bestehenden Fassade wird komplett entfernt und durch eine stärkere Dämmschicht ersetzt. Ebenfalls werden die Bestandsfenster ersetzt und auf den neuesten Standard der Technik gebracht. Das 2.Obergeschoss wird die Optik des Bestandes übernehmen und sich somit homogen verbinden. Es unterscheidet sich nur durch seine Raumhohen Fenster. Anhand von Fassadenknicken im 2.OG über die Aussenmauern des Bestandes hinaus und eines speziellen Kammputzes erhält die Fassade zusätzliche Effekte. Das bereits aufgestockte Bürogebäude in der Lindengasse 18 wir nur neu gestrichen und sich farblich an das neue Gebäude anpassen. Durch eine helle Farbgebung können beide Objekte wieder harmonisch zusammenspielen und ein neues Ensemble bilden. Eine zusätzliche Verbindung über eine gläserne Brücke ermöglicht kurze Wege zwischen den Büroeinheiten der einzelnen Bürokomplexe.

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Das zurückgesetzte dritte Geschoss erhält eine Pfostenriegelfassade und rundet das Gebäude optisch ab. Das gläserne Geschoss dient als neuer Eyecatcher für vorbefahrende Autofahrer und legt sich behutsam auf die Formensprache des Bestandes und fügt sich ideal in die Umgebung ein.

Generell sind die Grundrisse multiflexibel angeordnet und können vom Nutzer frei bespielt werden. Rein die Kernzone soll für die nötige Infrastruktur, wie Nasszellen, Serverräume und Abstellräume genutzt werden. Der Rest kann sehr luftig und offen für Begegnungszonen und Meeting-points genutzt werden. Die Büroräume selbst liegen an den Fassaden und sind in Ihrer Größe variabel, je nach Wunsch des Nutzers. Angedacht ist es die nötigen Gänge möglichst lichtdurchflutet und offen zu gestalten. Dies wäre durch teilweise, gläserne Zwischenwände zu den Büros umsetzbar und ermöglicht eine Kommunikation untereinander. Aber auch am Ende der Gänge wird man immer ein Fenster haben, das die Gänge freundlicher macht.
Im 3.Obergeschoss reicht ein Mittelgang um alle Räumlichkeiten einfach zu erreichen. Die Gangenden werden durch offene Plätze oder Teeküchen abgerundet und laden auf die anschließenden Terrassen ein.

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